Hallo Trierer,

hallo Freunde, Bekannte und Unbekannte,

für Letztgenannte möchte ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Jörg Wrhel, ich bin beruflich IT'ler und nebenbei ein waschechter Trierer. Während es meinen Vater von Bayern her nach Trier zog, stammt meine Mutter mit all ihren Vor-, VorVor- und VorVorVorfahren direkt aus unserer, doch irgendwie besonderen Stadt. Besonders war seinerzeit auch ein passendes Erlebnis bei der Bundeswehr, als es um den Wunschstandort nach der Grundausbildung ging. Sagte doch der Norddeutsche er wolle die restliche Zeit unbedingt in den Süden; der Bayer wollte entweder zurück nach Bayern oder aber hoch in den Norden. Aber der Trierer wollte unbedingt zurück, zumindest so nah wie möglich an Trier, bestenfalls in die Trierer GvS- oder Jägerkaserne. 

Schon seit längerer Zeit interessiert mich neben der deutschen Geschichte (Antike und Mittelalter) noch viel mehr unsere sehr interessante Trierer Geschichte. Eine Geschichte des Kampfes und der Aufopferung, von Heldentaten, Verrat und Intrigen, von Zerstörung und Wiederaufbau von Mord und Totschlag. Keine andere deutsche Stadt wurde meines Wissen so häufig zerstört wie unsere Stadt Trier seit ihrer Gründung im Jahr 16 vor Chr.

Schauspielvorführungen gibt es jetzt keine mehr. Auch da nicht, wo sie vorher üblich waren.
Man spielt nicht mehr in der Stadt Mainz - sie ist verwüstet.
Man spielt nicht mehr in Köln - es ist voll mit Feinden.
Man spielt nicht mehr in der wunderschönen Stadt Trier - sie liegt viermal zerstört am Boden

(ein Chronist des frühen 5. Jahrhunderts)

Und wenn wir der folgenden Inschrift des 17. Jahrhunderts am roten Haus neben der Steipe Glauben schenken wollen, so blickt unsere Stadt sogar auf eine noch ältere, auf eine über 4000-jährige Geschichte zurück.

ANTE ROMAM TREVIRIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS - PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR. AMEN.

(Eher als Rom stand Trier 1300 Jahre - möge es weiterbestehen und sich des ewigen Friedens erfreuen - Amen)

Diese interessante Inschrift des roten Hauses am Hauptmarkt ist historisch nicht belegt und geht aus dem Bereich der Fabeln und Legenden hervor (Was aber auch nicht bedeuten soll, dass nicht doch etwas wahres dran ist. Sind nicht gerade uralte, immer wieder überlieferte Legenden oft wichtige Anhaltspunkte und Wegweiser auf der Suche nach dem historischen Kern? Wer kann schon von sich behaupten näher an den Ereignissen von vor über 4000 Jahren dran gewesen zu sein als uralte überlieferte Geschichten?). Trebeta nämlich, der Sohn des Assyrerköngis Ninus floh vor seiner Stiefmutter nach Europa und gründete an der Mosel um 2000 v. Chr. die sagenumwobene Stadt Trier (ehem. Treviris, Augusta Treverorum / die Stadt der Treverer).

Weniger legendenhaft, diesmal nämlich historisch belegt ist die Stadtgründung Triers unter Kaiser Augustus im Jahr 16 v. Chr.

Und wenn man den bekannten Worten des römischen Schreibers Herodian aus dem 2./3. Jahrhunderts entspricht – „Rom ist dort – wo der Kaiser ist“, so war zumindest in der Spätantike um die Jahre 293 bis 392, vor allem während der konstantinischen Zeitepoche der Kaiserstadt Augusta Treverorum durchaus den Rang als „Sekunda Roma" – (Zweites Rom) anzuerkennen.  

Jehr mehr Geschichten ich über unsere Trierer Vorfahren laß, über Kaiser und Herrscher und derer ruhmreiche Schlachten - über Bischöfe und Kirchenmänner die für ihren Glauben kämpften und starben. Aber auch von Bischöfen die durch Folter und Verbrennung teuflische Taten an Hexen und Andersdenkende vollzogen - dann wieder über Revolutionäre und Freiheitskämpfer, die sich unter Lebensgefahr gegen die preußische Diktatur stellten, desto mehr wollte ich über Triers lange Geschichte wissen. Was hat es mit unseren alten, teils ruinenhaften Gebäuden aus längst vergangener Zeit auf sich? Schon während meiner (amateurhaften) Recherve der Trierer Originale sind einige unmittelbare Verbindungen zwischen Personen und gewissen Bauwerken vorgekommen (vorallem natürlich Bischöfe). So gelang ich automatisch zu den, nicht weniger interessanten und geschichtsträchtigen Trierer Bauwerken. Die Geschichten hinter den teils einzigartigen Bauwerke umschreiben 1000-jährige Bauphasen - Vernichtungsorgien der Wikinger - Hunnen - schaurige Geschichten aus Folterkammern und einsamen Verliesen - wiederkehrende Zerstörungen und Wiederaufbauten - geheimnisvolle Gräber und Grabkammern - unerforschte und versteckte Höhlen und Grüfte,... ja - alles wird dem Interessierten geboten. 

Und weil für mich alles so interessant und spannend war, möchte ich mein Erfahrenes so gut ich kann an allen Trierer und Interessierten weitergeben.

Ich bitte dabei zu berücksichtigen, dass je älter der Ursprung einer Geschichte ist und je älter dessen Quellen sind, desto mehr geht aus Sagen und Legenden hervor und sind historisch nur selten belegt. Im Laufe meiner Zusammenfassungen verschiedenster Quellen sind oft Abweichungen und manchmal sogar widersprüchlichen Aussagen und Daten vorgekommen. Manchmal halfen nur Interpretationen und/oder zeitliches Gegenrechnen um dem historischen Kern so nahe wie möglich zu kommen. Jahresangaben (Antike und Mittelalter) sind fast ausschließlich als "ungefähr" zu betrachten. Abweichungen zu anderen Quellen sind daher durchaus möglich. So möge man mir im Laufe meiner Erzählungen die ein oder andere Ungenauigkeit oder gar Fehlinterpretation verzeihen.

Und ganz zum Schluss möchte ich auch meinen neuen Onlinshop vorstellen. Eine nette Auswahl an Shirts, Tassen und vieles mehr. Vielleicht findet der ein oder andere etwas schönes für sich oder einen Freund.

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Trierer Originale

Wie viele Trierer kennen noch die spannenden Geschichten einiger unserer Trierer Vorfahren? Ich wage zu behaupten, nur wenige! Und dennoch, oder genau deswegen möchte ich mich an eine Vorstellung meiner gefühlten wichtigsten Trierer Koryphäen heranwagen. Reisen sie mit in eine Zeit der römischen Kaiser, in eine Zeit als die Trierer Bischöfe noch mit Schild und Schwert bewaffnet sich schützend vor Ihr Volk stellten. Eine Zeit voller Spannungen und Kriege. 

Unsere ältesten Bauwerke

Der Wunsch des Menschen einen Blick in die frühesten Epochen seiner Geschichte zu werfen ist von je her lebendig.  Erfahren Sie mehr über die gewaltigen Bauwerke unserer Stadt und einstiger Kunstmetropole. Von ihrer meist antiken Grundstein-legung, über späteren Zerstörungen gefolgt vom aufopfernden Wiederaufbau bis hin zur heutigen Nutzung.  Erfahren Sie die Hintergründe und Leidenswege der heute so erhabenen Bauwerke.

Für Stadtbesucher

Für die Besucher unserer schönen Stadt hat diese einiges zu bieten. Ganz Trier scheint wie ein einziges Freilichtmuseum. Bauwerke von der Antike bis in die Neuzeit sind in der Stadt verteilt zu bewundern und in allen Stadtteilen ragen wunderschöne Kirchen empor. Alleine im Trierer Dom, der ältesten Bischofskirche Deutschlands findet der Besucher alle Epochen der europäischen Kunst- und Baugeschichte vereint vor.

Kleine Stadtgeschichte

Keine andere deutsche Stadt hat eine so bewegende Geschichte zu erzählen wie unsere Stadt Trier. Auf der einen Seite steht die traurig hohe Anzahl an Zerstörungen und Brand-schatzungen, die auf deutschem Boden wohl Beispiellos ist. Auf der anderen Seite das entgegenwirken der Trierer Bischöfe und Landes-herren. Oftmals folgte einer Blütezeit der tiefe Absturz in eine durch Hunger, Pest und Krieg gezeichneten Zeit. Trier hat eine spannende Geschichte zu bieten, aber lesen sie selbst.


39. Auflage des Trierer Altstadtfestes

26.06.2020 -28.06.2020
Vom  26. bis zum 28. Juni werden in der Trierer Fußgängerzone wieder an die 100.000 Menschen zum feiern erwartet. Hunderte Musiker sind auf großen und kleinen Bühnen auf der Partymeile zwischen der Porta Nigra und dem Viehmarktplatz verteilt und spielen Livemusik von Schlagern über Jazz bis zu Rock und Pop. 
Mit über 100 Verkaufs-Ständen und Open-Air-Livemusik bildet das dreitäge Altstadtfest eines der Trierer Highlights des Sommers.

65. Auflage des Zurlaubener Heimatfestes

10.07.2020 - 13.07.2020
​​​​​​​Am Freitag, dem 10. Juli 2020 startet das alljährliche Heimatfest entlang der Uferpromenade bei Zurlauben. Gefeiert wird wie üblich über das Wochenende hinaus bis zum Montag (13. Juli)

Unzählige Stände mit Essen und Trinken, Livemusik und ein Rummelplatz sorgen bis in die späten Abendstunden für Unterhaltung. Ein Highlight wird, wie jedes Jahr das aufwendige Feuerwerk am Samstag Abend sein.

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Quellenangabe:

Abb.1 (Tourismus): ©Petair - stock.adobe.com - ID: 43598483

Abb.2 (Hist. Bauwerke):  ©mojolo - stock.adobe.com - ID: 70690985

Abb.3 (Trierer Originale): eigene Grafik aus gemeinfreierm Bildmaterial

Abb.4 (Stadtgeschichte): Datenquelle: Arbeitsgemeinschaft Kataster und Kartographioe der Großregion,  www.gis-gr.eu -  CC BY-SA4.0

Abb.5 (Altstadtfest): eigene Grafik, 2019

Abb.6 (Zurlaubener Fest): @Astarot - stock.adobe.com - ID: 129588207

 

* Dieses Bild ist gemeinfrei, denn
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Weitere ausführliche Informationen gibt es in den Wikipedia-Artikeln Gemeinfreiheit und "Bildrechte".